Am 10. August hatten wir nach einem Fünf-Stunden-Flug Australien erreicht. Die Maschine schien fast nur für uns gechartert, denn von ca. 200 Plätzen waren gerade mal 10% besetzt. Jeder hatte somit einen Steward für sich :) Eugen hat das wenig beeindruckt, er schlief den ganzen Weg über.
Da Michaela, Eugen
Perth ist grün, hat einen großen, schönen See in den sich öfter Delfine verirren, jede Menge Pubs, eine Atemberaubende Skyline, wunderschöne Strände, einen riesigen grünen Park, freundliche und hilfsbereite Einwohner und jede Menge Charme. Perth beherbergt 1,5 Mio. Einwohner und zählt flächenmäßig zu einer der größten Städte der Welt. Die nächste Großstadt ist über 2.800 km entfernt, was Perth zur abgelegensten Stadt der Welt macht. Die hässliche Seite von Perth ist die Situation der "native australian", den Aboriginal People. Ausnahmslos jeder, den wir auf der Straße gesehen haben, hängt an der Flasche oder schnüffelt Klebstoff.
Einen Tag nach unserer Ankunft, machten wir uns auf, das Stadtzentrum zu erkunden. Nach einem anstrengenden Fußmarsch endeckten wir ein kleines Jobbüro. Wir meldeten uns arbeitswillig und die junge Dame nahm
uns
Am nächsten Morgen pünktlich um 9:55 Uhr, standen wir im Jobbüro. Nach stundenlangen rumsitzen und Löcher in die Luft starren, eröffnete uns die beleibte Dame, dass wir am nächsten Morgen wieder kommen sollen, es gäbe nur Jobs für Backpacker mit eigenem Fahrzeug.
Der nächste Tag erschien wie ein Dej Vu - die selbe Frau, der selbe Ort, die selbe Vertröstung. Wir entschieden uns den Fokus nun eher auf den Kauf eines Vans zu legen. Noch am selben Tag fanden wir einen der uns gut gefiel. Wir riefen den Besitzer - Phil ein Backpacker aus Deutschland - an und vereinbarten noch am selben Abend einen Termin. Es war ein weißer '98er Ford Econovan (bis auf die Felgen ist das genau unser Van) mit nachträglich eingebauter Liegefläche inkl. Matratze. Der Feuerstuhl sollte unserer werden.
Die zweite Woche verbrachten wir mit einem Arsch voll Papierkram. Das Auto war in Queensland gemedet und wir mussten es ummelden. In Australien hat jedes Bundesland seine eigenen Vorschriften, deshalb müssen wir eine elektronische Wegfahrsperre nachrüsten lassen. Der Van ist derzeit in der Werkstatt und sollte heute fertig gepimpt sein. Dann nochmal durch den Tüv und ab auf die Piste. Yiiihaaaaa!
An einem Nachmittag besuchten wir Doris in Fremantel, die Verwandte e
Leider ist zur Zeit Winter, der sich hier aber anfühlt wie der Frühling in Deutschland. Im Schnitt sind es 18°C und es regnet häufig. Deshalb haben wir beschlossen, Anfang nächster Woche in den sonnigen und warmen Norden, genauer gesagt ins 1200 km entfernte Exmouth, zu fahren. In der Nähe gibt es eine Delfinfarm auf der man jobben könnte und noch dazu lockt die Reiselust. Das Autofahren war im Ersten Moment etwas tricky, aber da die Fahrweise hier eine ganz entspannte ist und wir in Deutschland das Linksfahren geübt haben, läuft die Sache mittlerweile rund ;)
Wir berichten dann von Exmouth wieder.
Stay tuned
Franzi & Eugen
P.P.S Den Schlafsack haben wir aufgegeben, dafür aber von Phil zwei neue bekommen :)
Hi ihr beiden,
AntwortenLöschenwir lesen auch fleißig mit, sehr interessant. Weiter so und immer schön reiselustig bleiben.
Glg Chrissi und Falk